ARIX Lageportal

Kommune, Landkreis, Land. Zusammengeführt.


Funktionen im Überblick

Ein klares Lagebild für die Gefahrenabwehr.

Das ARIX Lageportal bündelt aktuelle Belastungen in Ihrem Gebiet zu einem einzigen, verständlichen Lagebild. So sehen Sie auf einen Blick, wo die Gefahrenabwehr gerade besonders gefordert ist – und lenken Kräfte gezielt dorthin, wo sie gebraucht werden.

Dafür bringt das Lageportal viele verschiedene Quellen automatisch zusammen und bewertet sie nach einheitlichen Maßstäben. Je nach Schweregrad färben sich die betroffenen Gebiete ein – angelehnt an die vertrauten Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes.

Auf der Karte laufen alle Quellen zusammen: betroffene Gebiete, Wetterzellen und Einsatzorte. Links stehen die Filter der aktuellen Ansicht, rechts die neuesten und relevantesten Meldungen – ein Klick darauf öffnet die Details. Am unteren Rand fassen Kennzahlen die Lage zusammen. Screenshot des ARIX Lageportals mit Lagekarte, Filtern und Meldungen

Die passende Ansicht ist immer nur einen Klick entfernt: das Gesamtlagebild mit Zustand und Einsatzaufkommen je Gebietskörperschaft, die Einsatzmittel mit ihrer Verfügbarkeit, der Tab Wetter, die Detailrecherche über alle aktiven Meldungen samt Filter und Suche sowie die manuelle Erfassung. Screenshot der Titelleiste im ARIX Lageportal

Blenden Sie genau das ein, was gerade zählt – von Einsätzen und Kräften bis zu Pegeln, Schäden, Warnungen und Wetter. Über die Mindeststufe legen Sie fest, ab welchem Schweregrad eine Meldung überhaupt im Lagebild erscheint. Die Filter richten sich dabei immer nach der Ansicht, in der Sie gerade arbeiten. Screenshot der Filter und Layer im ARIX Lageportal

Verfügbar, nicht einsatzklar, im Einsatz gebunden oder außer Dienst – alle in edp: hinterlegten Einsatzmittel sind nach Status aufgeschlüsselt. Auf der Karte färben sich die Gebiete entsprechend, sodass Engpässe sofort auffallen. Screenshot der Einsatzmittel-Übersicht im ARIX Lageportal

Über das Filtersymbol im Block der neuesten Meldungen grenzen Sie die Darstellung auf einen einzelnen Landkreis ein. Die Karte zoomt auf das Gebiet und zeigt alle zugehörigen Gemeinden, Meldungen werden nur noch für diesen Landkreis gezählt – die Nachbarkreise bleiben zur Orientierung sichtbar. Einwohnerzahl, Gebietstyp, Einsätze, Einsatzmittel und Kräfte stehen daneben, zusammen mit den Meldungen nach Kategorie. Screenshot der Kennzahlen eines Landkreises im ARIX Lageportal

Was nicht automatisch einfließt, tragen Sie selbst nach: Kategorie, Landkreis, optional die Gemeinde und den Wert erfassen, eine Gültigkeit von bis zu 24 Stunden setzen – und die Meldung ist Teil des gemeinsamen Lagebilds. Screenshot der manuellen Datenerfassung im ARIX Lageportal

Einheitlich bewertet

Vier Stufen, ein Maßstab

Jede Lageinformation im Portal besteht aus Kategorie, Subkategorie, Typ und einem Wert. Für jede dieser Kombinationen ist ein Schweregrad hinterlegt – mit eigenen Schwellenwerten für die vier Stufen. So wird aus vielen einzelnen Messwerten, Meldungen und Rückmeldungen eine Bewertung, die überall im Gebiet dasselbe bedeutet.

Die Farbgebung folgt den Warnkriterien des Deutschen Wetterdienstes – vertraut für alle, die täglich mit Wetterwarnungen arbeiten.

Stufe 1

Info

Geringe Auffälligkeit.

Stufe 2

Markant

Erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.

Stufe 3

Warnung

Kritische Lage mit erhöhtem Handlungsbedarf.

Stufe 4

Extrem

Außergewöhnliche bzw. extreme Lage.

Kritisch nach oben und nach unten

Manche Werte werden kritisch, wenn sie steigen – etwa das Einsatzaufkommen. Andere, wenn sie fallen – etwa Temperaturen. Das Lageportal kennt beide Richtungen und bewertet jeden Typ mit der Schwelle, die zu ihm passt.

Bezogen auf die Einwohnerzahl

Zwölf Einsätze in einer kleinen Gemeinde bedeuten etwas anderes als zwölf Einsätze in einer Großstadt. Schwellenwerte lassen sich deshalb relativ je 10.000 Einwohner berechnen – mit einer berücksichtigten Mindest-Einwohnerzahl von 2.500. So bleiben Stadt und Land vergleichbar.

Viele Quellen, ein Lagebild

Ob Einsatzaufkommen, Verfügbarkeiten, Wetter, Vorhersagen, Warnungen oder Kartenlayer – das Lageportal holt sich die Daten dort ab, wo sie entstehen, und führt sie zu einem gemeinsamen Bild Ihres Gebiets zusammen.

edp: & Alamos-Datenverbund

Einsatzaufkommen, verfügbare Einsatzmittel und Rückmeldungen zu Einsatzkräften fließen aus der bestehenden edp:- und Alamos-Systemwelt direkt in das Lageportal.

Pegelstände

Aktuelle Pegelstände kommen zyklisch vom zentralen Hochwasserportal. Jeder Pegel färbt sich nach seiner aktuellen Meldestufe und verlinkt direkt auf die offizielle Pegelseite.

Wetterstationen (DWD)

Messwerte der DWD-Stationen fließen direkt in Karte und Bewertung ein – Niederschlag und Wind werden dabei eigenständig bewertet.

Wettermodell ICON RUC

Das stündlich neu gerechnete Kurzfristmodell ICON D2 RUC des DWD schaut bis zu drei Stunden voraus – auf Starkregen und maximale Windböen. Überschreitet die Vorhersage eine Schwelle, erscheinen die betroffenen Gemeinden oder Landkreise automatisch im Lagebild.

Gewitter & Radar (KONRAD3D)

Zieht ein Gewitter auf, erkennt das Lageportal die betroffenen Gebiete anhand der DWD-Zellverfolgung – mit Blitzanzahl, Zugrichtung und Hinweisen auf Hagel, Windböen und Starkregen. Dazu kommen Radarsummen und ein hochaufgelöstes Regenradar.

Warnungen (DWD & NINA)

Wetterwarnungen des DWD und Warnungen aus NINA laufen automatisch ein – auf Landkreis- oder Gemeindeebene und erst ab einer von Ihnen gewählten Mindestwarnstufe. Doppelte Meldungen aus beiden Quellen werden herausgefiltert.

Landkreise & Gemeinden

Ihr Gebiet, exakt abgebildet: Landkreise und Gemeinden lassen sich passgenau importieren – die zugehörigen Orte kommen automatisch dazu.

WMS-Layer

Externe Karten- und Fachdaten lassen sich als WMS-Layer einblenden – etwa Gefahrenkarten, Infrastruktur, Wetter- oder Gebietsdaten.

Lagekarten

Lagekarten und taktische Darstellungen können im Portal sichtbar gemacht werden – als zusätzliche Ebene für Stab, Einsatzleitung und Verwaltung.

ARIX – powered by Alamos und edp

Das Joint Venture

ARIX – powered by Alamos und edp

ARIX vereint jahrzehntelange Expertise im Krisenmanagement zu einer Plattform, die es so noch nicht gab. Denn in kritischen Lagen entscheidet nicht die Datenmenge, sondern die Klarheit.

Deshalb entwickeln wir Software, die Einsatzkräfte nicht aufhält, Stäbe nicht überwältigt und Führungsebenen den Überblick gibt, den sie brauchen – von der ersten Alarmierung bis zum konsolidierten Lagebild.

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Unser Team steht Ihnen gerne beratend zur Seite und hilft Ihnen, genau das Softwarepaket zu finden, das optimal zu Ihren Anforderungen passt.

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